Zu den Vermögenswerten zählen Forderungen gegenüber privaten Haushalten (z.B. gegenüber Versicherungen oder Pensionskassen) und Immobilienvermögen. Aus der Differenz zwischen Aktiva und Passiva ergibt sich das Nettovermögen. Die Amerikaner haben die Schweizer dank ihm vom Vermögensthron verdrängt. Passen Sie Rendite und Risiko mit den richtigen Fonds an Ihr Anlageprofil an und machen Sie mehr aus Ihrem Geldvermögen. Das Vermögen ist hoch konzentriert, wird aber durch Einsparungen bei den Pensionsfonds gemildert.
Vermögensaufteilung in der Schweiz
Grundbesitz begründet Grundbesitz und Besitztum und ist dort mit ebenso einer wichtigen Größe für der soziale Stand sowie das materielle Wohlergehen und eine entscheidende Voraussetzung begründet materiell gesichert. Eine gröÃ?ere Vermögen eröffnet neben Aktions- und Zuflussmöglichkeiten und ist eine der grÃ?ndlichen Grundlagen für ungleich Machtverhält nisse. Mit Blick auf die soziale Gliederung verbleibt das Vermögen jedoch als zentrales Gut neben dem Erwerbseinkommen, der Berufsposition und der Ausbildung in der Regel im Verborgenen.
Gleichzeitig wird der Reichtum als materieller Rohstoff immer wichtiger. Bei seinen Ermittlungen hat er gezeigt, dass in den vergangenen Dekaden das Vermögen in der Verhältnis zugenommen hat und somit ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die wachsende wirtschaftliche Ungleichheit ist (Piketty & Zuc-man 2014).
In der Schweiz hat sich seit 1991 auch das Verhältnis des Durchschnittsvermögens auf das jährlichen durchschnittliche Einkommen von 2,5 bis 3,9 erhöht, wie die Auswertung der Steuerstatistik zeigt. Universität Berner über das Vorhaben über Inequality. Nirgendwo sonst auf der Erde ist das Pro-Kopf-Vermögen so hoch wie in der Schweiz (Globaler Vermögensbericht 2014), und das Gesamtvermögen ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen.
Dagegen ist die Verteilung des Reichtums in diesem Land eine der ungleichen in der Welt. Im Allgemeinen sind die Vermögen viel stärker gebündelt als die Einnahmen, was für Schweiz besonders ausgeprägt ist. Während mit dem höchsten Anteil von 10% über etwa 1/3 des Gesamteinkommens verfügen, besitzt die 10% glücklichsten Menschen drei Viertel am gesamten Vermögen (siehe auch die Tabelle 1 unten).
Aus Schaubild 1 geht hervor, dass 56% der Steuerzahler weniger als 50’000 Schweizerfranken besitzen; mehr als Hälfte davon haben kein Vermögen. Zum obigen Zeitpunkt betrugen 2. 2 % des steuerbaren Vermögens von über 2 Millionen Schweizerfranken und verfügen über 55,5% des Gesamtvermögens. Abbildung 1: Aufteilung der Vermögenswerte in der Schweiz im Jahr 2013 Quelle: FTA 2013. Eigene Kalkulationen und die ziemlich untergegangen sind.
Angezeigt werden die Veränderungen der Anteil am Gesamtvermögen der Bevölkerung in Prozent nach Vermögenswerten geordnet. Erst am Ende des dritten und vierten Dezils war es einigen weniger leicht möglich, überproprtional Vermögen zu errichten. Zusammenfassend verdeutlicht die Abbildung eindrücklich, dass die Vermögenskonzentration an diesem Punkt in den vergangenen 30 Jahren deutlich zunahm.
Abbildung 2a: Vermögensungleichheit 1981 bis 2013 Quelle: Gesamtsteuerdaten des Freihandelsabkommens, Jahre 1981 bis 2013, eigene Berechnung. Chart 2b: Veränderung der Vermögensaufteilung 1981 bis 2010 Quelle: Aggregatsteuerdaten des Freihandelsabkommens, Jahre 1981 bis 2013. Eigene Rechnungen. Hinweis: Ein 1 bedeutender Anteil des Vermögens an der Bevölkerung hat sich um einen Prozentpunkt erhöht.
Aufgrund der verfügbaren Rubriken kann der Mittelwert nur verhältnismäßig unpräzise aus den Tafeln der FTA geschätzt werden. Annäherung durch lineare Intervallinterpolation Quelle: Summierte Steuerangaben des Freihandelsabkommens, Jahre 1991, 2003 und 2013, eigene Berechnungen mit den höchsten Aktiva. Daraus geht hervor, dass ähnlich wie beim Ertrag auch beim Vermögen eine weitere Fokussierung beim Punkt Vermögen vorlag.
Lediglich der Teil ohne Vermögen ist leicht zurückgegangen, was auf eine etwas größere Vermögensstreuung im Bereich der Untermittelklasse hindeutet. zurückgegangen erscheint anziehend und reiche Personnen. Auch die Abwanderung reicher Menschen in den vergangenen Dekaden und die Zuwanderung ungelernter Menschen (bis in die 1990er Jahre war die Zuwanderung durch eine so genannte Unterklassifizierung gekennzeichnet) hat zur Konzentration des Reichtums geführt.
Im Rahmen des Nationalfondsprojekts wurde dieser Ansatz anhand von Steuerdaten des Kantonalen Obwaldens demonstriert (vgl. dazu auch das Projekt Färys 2015). Dort zogen sie aufgrund des steuerlichen Wettbewerbs vermehrt Menschen aus der Sicht der Einkommens- und Vermögensverteilung. Schaut man sich das jährlichen Vermögensveränderungen zusammen mit den jährlichen Vererbungen und dem Vermögenseinkünften an, so kann man feststellen, dass die Vererbungen und Vermögenseinkünfte einen wesentlichen Teil des Veränderungen einnehmen.
Die dürften tragen also er- hblich zur Vermögensbildung bei, was die Tendenz zur Vermögenskonzentration verstärken dürften (siehe unten Abbildung 3). Nachfolgend wird die Dynamik des Vermögensaufbaus anhand von steuerlichen Daten näher erläutert (vgl. auch Kapitel 5.2.2.2). Schaubild 3: Wealthgensveränderung, Vermögenseinkommen und Erbschaften/Spenden im VJ ( „Kanton Bern“ in Milliarde CHF) Quelle: Steuerexpertisen des Kt. 2003â?“2012, eigene Rechnungen zeigen, dass der Vermögensbildungsprozess im grossen Stil mit rund 30 Jahren gestartet wird und sich dann im Mittel über die Erwerbsdauer auf 65 Jahre ausgedehnt hat.
Die Vererbung nimmt ab der Hälfte der 50er Jahre zu, was sich in einem leichten Anstieg widerspiegelt. Schließlich führen im Lebensalter rund 65 Zahlungen der dritten und teils von der zweiten Säule an steigende Vermögen. Ausgehend von etwa 70 Jahren sinkt das durchschnittliche Vermögen. Hierbei kommt der Vernichtung von Menschen, die einen Teil ihres Lebens aus dem Vermögen bestreiten, eine besondere Bedeutung zu.
Andererseits können Spenden ab diesem Zeitpunkt zu einem ne- tativen Vermögensprozess werden führen. Diese dürfte resultieren aufgrund der größeren Vermögensunterschiede der Erwerbstätigen nach dem Lebensalter und durch die Auslagen aus der Altersvorsorge bei den Rentner. Ersparnis ist eine bedeutende Ressource für die Schaffung von Wohlstand. Die einkommensstärkste Fünftel der privaten Haushalte kann im Durchschnitt fast 30% des Einkommens einsparen8, Darstellung 4: Durchschnittliches Vermögen nach Altersstufen 2012 Quelle: Finanzangaben des Kantons Bern im Jahr 2012, eigene Berechnung.
Nicht verwunderlich also, dass sich Punkt -Einkommen und Punkt-Vermögen oft bei den selben Menschen konzentriert, was die ungleiche Aufteilung der Mittel zusätzlich verschärft betrifft. Schaubild 5 verdeutlicht, dass das Einkommen durch das Vermögenseinkommen um ca. 4,2 Prozentpunkte erhöht wird. Abbildung 5: Einkommensunterschiede im Kanton Bern, mit und ohne Kapitalerträge Quelle: Steuerangaben für den Kanton Bern 2002 bis 2012, eigene Kalkulation.
Vermögen der individuellen Einkommensprozentsätze. Wie sich herausstellt, steigt der Wohlstand bis etwa 90 Prozentpunkte mit zunehmendem Alter an. In der Spitzenstellung nimmt das Vermögen ex-ponentiell zu. Abbildung 6: Durchschnittliches Vermögen nach Einkommensanteilen (Kanton Bern) Quelle: Steuerangaben des Kt. 2012 Eigene Berechnung. Abbildung 7: Aufteilung der Erben und Schenken (Anteile in Prozenten der Schenkung und Erbschaft) Quelle: Steuerangaben 2002 bis 2012 für den Kanton Bern, Eigenkalkulation.
ein bestimmtes Vermögen konnte bereits in einem gestuften Alter erlangt werden. Quellen: Kantonale Steuerangaben 2002 bis 2012, eigene Erhebungen. Abbildung 8: Erb- und Schenkungsanteile nach Altersklassen Quelle: Kanton Berner Steuerangaben 2002 bis 2012, eigene Kalkulation.
Auch konnte ein Betrag zu Gunsten der glücklichen älteren Generation zu Gunsten der aufgrund von Familien- und Schulungskosten stärker abgerechneten jüngeren Gen- ren gezahlt werden. „Wenn alle Steuerzahler in der Schweiz ihr hinterzogenes Vermögen würden melden und darauf Einkommenssteuern entrichten würden, könnte die Mehrwertsteuer dank dieser Höhe erspart werden.
„3 „3 Das Nettovermögen (Gesamtvermögen abzüglich Schulden) wird als Vermögensgröße angewendet. Der Schätzung der Ungleichheitsangaben aus den aggregierten Listen der FTA unterliegt je nach Detaillierung stiefe der Tabellen einer gewissen Ungenauigkeit. Auf die Gesamtbevölkerung der Schweiz gerechnet resultiert daraus ein Pro-Kopf-Vermögen von 207’000 Franken; vgl. dazu BFS-Vermögenstabelle natürlicher people, Vgl. dazu Angaben in Klammern, Vgl. T. 20.02.03. 01 5 Bilanz, natürlicher Versicherungs- und Personalvorsorgegesellschaften.
Aufgrund der vielen Null-Assets oder gar negativer Assets bietet sich der Gini-Index nur unter Vorbehalt an, um Vermögensunterschiede wiederherzustellen (Murtin & dâ??Ercole 2015). 10 Eigene Berechnung auf Basis der Daten der Bern-Steuer 2012. 11 Im Vorjahresvergleich von 14 europäischen Länder sind die Nachlässe in der Schweiz hinter Sweden und Dänemark das dritte häu-ergebnis.
Schweizer Lohnstrukturstudie 2010: Niedrige Löhne in der Schweiz. in der Schweiz deutlich gestiegen. Einkommensunterschiede in der Schweiz. Insitut für Sociology Universität Berner ( „unveröffentlichte Dissertation“), Fachhochschule Feld/Sozialwissenschaften, L. P. & Frédy, B. S. (2006). Die materiellen Ungleichheiten in der Schweiz im Zeitablauf.
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Vertriebsbericht 2016 Eine Analyse der Gehalts-, Einkommen- und Vermögensverteilung in der Schweiz. Aktenzeichen 117-skopeke, N.; Köln, K.; Büchholz, S.; Bossfeld, H.-P. (2012). Reich an Einkommen â?“ Reichtumarmut? Vermögensaufbau und Bedeutsamkeit der einzelnen Vermögensbestandteile im europäischen. Norbert Wolf (Hrsg.), Internationale Vergleiche der Verteilung des Haushaltsvermögens, 72â?“90. Steglitz, J.E. (2012) : Der Preis der Ungerechtigkeit: Wie heuteâ??s eine geteilte Gesellschaft unsere Zukunft gefährdet.
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