Sonst werden Lügen aufgetischt. Sobald die Löhne auf dem Konto sind, folgt der Moment der Wahrheit – die Rechnungen müssen bezahlt werden. Der große Lohn- und Gehaltstisch für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Vergleichen Sie nun Löhne, Gehälter und Kaufkraft direkt für drei Länder. Diese Frage geht natürlich alle an, bevor sie sich in der Schweiz bewerben.
Monatliches Einkommen in der Schweiz Was heisst ein Gehalt von CHF 6000.
Das schweizerische Gehaltsniveau scheint im internationalen Vergleich sehr hoch zu sein. Bei Lohndiskussionen im In- und Ausland versucht man meist, das Problem zu lösen. Wie kann man sagen, dass der Gegenwert von 5.000 oder 6.000 EUR in der Schweiz nicht unmittelbar mit einem Ertrag von 1.000 oder 2.000 EUR in einem Euroland vergleichbar ist?
Er ist unser durchschnittlicher Schweizer. Das Durchschnittseinkommen einer einzelnen Frau beträgt 6250 Francs (5450 Euro). Laut dem Verweis aus der Schweiz ausserhalb des Lohnbuches konnte Hr. Muskermann in der Schweiz 7’000 Francs in der Schweiz und nur 6’000 Francs in der Schweiz mit dem selben Arbeitsplatz erwirtschaften. Zum Monatsende werden jedoch 6250 Francs dem Girokonto von Hr. Muskermann nicht belastet.
Der Grund: Die Aktien der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), der Arbeitslosen- und Nichtberufsunfallversicherung sowie der Vorsorgeeinrichtung werden vom Bruttoeinkommen abzugsberechtigt. Herr Mussermann hat 5700 Francs auf seinem Account. Im Beispiel soll ein Freibetrag von 850 Francs pro Kalendermonat budgetiert werden.
Die Miete für eine kleine Ferienwohnung beläuft sich vielleicht auf 1250 Francs. Die Miete kann sich leicht um 500 Francs erhöhen, sobald die Ferienwohnung etwas mehr ist. Aber auch in Metropolen wie z. B. München oder München kann eine 3 1/2-Zimmer-Wohnung (drei Räume und eine Wohnküche) rasch mehr als 2’000 CHF pro Tag betragen.
Bei einer Einzelperson sind 330 Francs pro Tag ganz üblich. Bei einem Ehepaar – das ist bei Herr Mussermann nicht der Fall ist – wird dieser Betrag doppelt berechnet (es gibt keinen Gruppenrabatt!). Für jedes kleine Kinde müssen monatlich CHF 100. Bei Familien mit zwei Kinder kann die Höhe der Prämien der Krankenkasse bis zu 1000 CHF pro Kalendermonat betragen.
Anders als viele Schweizer hat sich Mr. Mostermann nicht für und gegen alles abgesichert. Aber auch das sind weitere 100 Francs. Es ist leicht, 150 Francs im monat zu bekommen. Nach der Begleichung aller Fixkosten und Fakturen hat er – ungefähr veranschlagt – noch 3’000 Francs Zeit.
Die Verkehrs- und Mobilitätskosten in Höhe von 460 CHF pro Monat wurden bisher nicht mitberücksichtigt. Das Einkaufen in einem schweizerischen Markt ist deutlich teuerer als in Deuschland, England, Spanien oder Spanien. In der Schweiz liegt der Fleischpreis um 152% über dem EU-Durchschnitt.
Für Kleidung ist die Schweiz um 34% höher. In der Pizzeria können Sie für eine Pause, ein Glas Wein und einen Café in einem Lokal 30 Francs einnehmen. Sie liegt in der Schweiz bei 6,74 Dollars, dem höchsten Wert in dieser Gegenüberstellung. In der Gastronomie und im Unterhaltungsbereich kommen monatlich 700 Francs auf die Rechnung.
Eine einzelne Einzelperson gibt durchschnittlich 215 Francs pro Tag für Geschenkideen oder Abendeinladungen aus. Weil der Kollege Mostermann ein Geizkragen ist, haben wir diesen Posten nicht in den Haushalt aufgenommen. Ebenfalls nicht eingerechnet wurden Unterhaltsleistungen für bei der Ex-Frau lebende Waisenkinder und Lebensversicherungen (durchschnittlich CHF 360).
Hr. Mostermann hat Glück. Er hat nach Abrechnung aller festen und veränderlichen Ausgaben noch 850 Francs in der Hand. Ändert sich aber auch nur eine einzige Grösse – zum Beispiel eine etwas erhöhte Wohnungsmiete oder Kindergeldzahlungen – kann ein Gehalt von CHF 6’250 pro Monat ausbleiben.
Zudem erträumt sich ein beständiger Teil der Gesellschaft das Gehalt, das er erhält. Weil sie kein Brutto-Einkommen von CHF 6’250 pro Jahr haben. Unter den acht Mio. Bewohnern der Schweiz werden rund eine halbe Mio. als schlecht klassifiziert.
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