Theoretisch darf eine bestehende Arbeitslosigkeit oder der Erhalt von Hartz IV die Schufa nicht beeinträchtigen, da diese Daten nicht gespeichert werden. Nur wenigen Verbrauchern gelingt es, trotz negativer Schufa und Arbeitslosigkeit Kredite zu erhalten. Der Kreditkartenanbieter erfasst die Daten ohne Bonitätsprüfung und ohne die Schufa nach einer möglichen negativen Eingabe des Antragstellers zu fragen. Die monatlichen Fixkosten übersteigen daher in der Regel die Möglichkeiten der Arbeitslosen. Einflüsse der Schufa auf Arbeitslosigkeit, Hartz VI oder Auswanderung ins Ausland.
Die Schufa – Der geborene Risikookunde – Nachricht
Bei der Schufa sind rund 53 Mio. Menschen erfasst, was ein Hinweis auf die Bonität sein soll. Darüber hinaus stellt die Schufa seit 1997 für Kreditinstitute, Leasinggesellschaften und Telekommunikationsunternehmen auf Anfrage einen sogenannten Punktestand für die Betroffenen zur Verfügung. Die Zahlenwerte zwischen 1 und 1.000 sollen die Bewertung der Schufa-Daten ermöglichen.
Je mehr Punkte, desto besser ist die Rückerstattung. Zunächst einmal ist es von Bedeutung, dass eine gemeldete Punktzahl die betreffende Person ehrt. Weil für Menschen mit markanten Schufa-Einträgen wie Burst-Darlehen oder Lohnpfändungen nicht einmal eine Punktzahl errechnet wird. Die Punktzahl sollte nur die Gefährdung eines unerwarteten Bonitätsrisikos, z.B. durch Scheidungen, Arbeitslosigkeit oder ungeplante Kinder, für bisher solide Kundschaft aufzeigen.
Die Bewertung erfolgt jedoch kostenlos nach Lombroso: Der Betroffene wird anhand des Zahlungsverhaltens einer vergleichenden Gruppe in den vergangenen Wochen bewertet. Wenn die meisten Menschen mit vergleichbaren Schufa-Daten ihre Rate richtig bezahlt haben, wird auch der Kunde als bonitätsstark eingestuft. Die Schufa betrachtet die Punktezahl im Detail als Betriebsgeheimnis.
Sicher ist jedoch, dass so bedeutende Aspekte wie eine Festanstellung oder ein hoher Verdienst von der Schufa nicht gerettet werden und somit nicht in die Wertung eingehen. Dabei wird die Zahlbarkeit nicht mitberücksichtigt, während anscheinend harmlose Sachverhalte, die abgespeichert sind, die Punktzahl in die Höhe treiben können. Also im Falle von Micheal Waigel*.
Die 25jährige hat eine Ehefrau und zwei Söhne, den gleichen Job mit guten Verdiensten seit 1991 und hat alle Darlehen fristgerecht zurückgezahlt. Daran hielt er nichts, als er seine Einwilligung zu den Schufa-Informationen über den beantragten ISDN-Anschluss bei der Firma Mannsmann Arcor erteilte. Aber dann wurde ihm gesagt: Keine Verbindung unter diesem Punktestand.
Von seinen 450 Punkten dürften 31,52% innerhalb der kommenden 15 Monaten „Schufa-striking“ werden. Das wollte man nicht riskieren. Weil er sich selbst als fehlerhaft betrachtete, hat er bei der Schufa einen Antrag auf Auskunft über die über ihn erhobenen persönlichen Angaben gestellt.
Nach Anweisung der Schufa liess er alle überholten Gutschriften entfernen und begann einen neuen Antrag der Zwischenzeit. Dennoch hält er sein schlechtes Ergebnis gegen sich. Die Punktzahl hat in diesem Falle ihr Soll verfehlt. Selbst wenn ein Finanzdarlehen mit vielen tausend Menschen mit vergleichbaren Angaben über füllt ist, kann der Betroffene das Geld trotzdem fristgerecht an die Firmen auszahlen.
Daher sollte die Punktzahl nach dem erklärte Wille der Schufa nur eine Entscheidungshilfe für ein Darlehen sein. Es ist jedoch offensichtlich, dass Angestellte im Großkundengeschäft kaum von einer bestimmten Punktzahl abkommen. So heißt es in dem Schreiben von Herrn Manfred A. Arkor zur Klage von Herrn Dr. Waigel:“…. die Schufa hat Ihnen bedauerlicherweise keine Kreditwürdigkeit attestiert, danach ist es uns nicht möglich, Ihnen ein Angebot zu machen.
„Die Partitur wurde anscheinend ohne Rücksicht auf die betreffende Persönlichkeit geglaubt.“ Nur durch hartnäckige Anfragen an die Schufa konnte er aufklären, warum sein Ergebnis trotz des Löschens der Altdaten schlecht blieb. Die Erfahrung zeigt, dass gerade junge Menschen mit eigenen Informationen „Pläne haben“ und „in Zukunft auffallen“ würden. Wenn Sie fehlerhafte Einträge gelöscht haben, können Sie Ihre Punktzahl senken, sie aber gleich wieder mit einer Selbstauskunft zur Verifizierung erhöhen.
Weil dieses Recht jedem Staatsbürger das Recht auf Information über seine Schufa-Daten zusichert, darf dieses Recht nicht dadurch beschränkt werden, dass sich aus den persönlichen Informationen schädliche Konsequenzen für ihn ableiten lassen, ist auch der Eidg. Datenschutzbeauftragte Jakob überzeugt. Herr Dr. med. Michael Wagner hat jetzt seinen ISDN-Anschluss. Auch nach der Streichung seiner Altdaten betrug sein Risiko noch immer unbefriedigende 21Prozente.
Eine solche Wertschätzung nimmt man bei den ISDN-Kunden jedoch an.
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