Aber dieser Durchschnittswert ist trügerisch: Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Das Vermögen aller Haushalte abzüglich der Schulden, geteilt durch die Anzahl der Haushalte. Viele übersetzte Beispielsätze mit „Durchschnittsvermögen“ – Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. Transferspiel zu diesen Gruppen: Nun wird die Frage gestellt, welcher Gewinn bei einem Wechsel von einer Gruppe zur anderen zu erwarten ist; der Gewinn wird wieder in Relation zum durchschnittlichen Vermögen der Ausgangsgruppe gesetzt. Das durchschnittliche Vermögen an Geringqualifizierten, Angestellten und Beamten ging dagegen leicht zurück.
Länderliste nach Wohlstand pro Einwohner
Nachstehende Auflistung der Staaten nach Aktiven pro Einwohner basiert auf Einschätzungen der Nationalbank für das Jahr 2017 (Stand: Nov. 2017). 1 ][2] Für die Ermittlung der Vermögenswerte, die unter anderem auf Zentralbankstatistiken beruhen, werden Finanz- und Sachwerte wie Grundbesitz, Aktienmarktanteile und Bankeinlagen abzüglich der Verschuldung verwendet und durch die Zahl der Volljährigen in einem Staat dividiert.
Der Reichtum pro Person gibt Aufschluss über die Bandbreite des materiellen Wohlstands, der den Bürgern eines Volkes zur Verfügung steht. Gemäß dem Globalen Vermögensbericht 2017 hat Island den höchsten durchschnittlichen und mittleren Reichtum der Welt (587.649 $ bzw. 4444.999 $). Der afrikanische Staat hat dagegen den geringsten Reichtum, sowohl im Schnitt als auch im Mittel (114 $ bzw. 45 $).
Jeder Erwachsener auf der ganzen Erde hat ein Durchschnittsvermögen von 56.541 Dollar. Allerdings wird dieser Betrag durch das sehr hohe Kapital einiger weniger Menschen kräftig erhöht. Der mittlere Reichtum hingegen liegt bei nur 3.582 Dollar pro Kopf. Mehr als 70% der Menschen auf der ganzen Welt verfügen über weniger als $10.000 an Vermögenswerten, während 0,7% mehr als $1 Mio. haben.
Länderliste nach durchschnittlichem Reichtum für jeden Erwachsenen in US-Dollar. Das Medianvermögen für jede Volljährigkeit wird ebenfalls in Euro ausgewiesen. Dieser Mittelwert berücksichtigt die Vermögensunterschiede innerhalb eines Staates und hat daher eine größere Bedeutung dafür, welches Kapital die normale Bevölkerung eines Staates hat.
Vermögensaufteilung: Ab 261.000 EUR
Selbstständig, eigenes Wohnhaus, über 50 Jahre jung – wer das behauptet, hat gute Aussichten, zu den wohlhabendsten zehn Prozentpunkten der Bevölkerung zu zählen. Dazu zählen auch diejenigen, die nach dem Abzug der Schulden noch über ein Sach- und Finanzvermögen von mind. 261.000 EUR verfügen. Dies ist nach Berechnung des Institutes der deutschen Wirtschaft (IW) die Grenze, ab der man in der Bundesrepublik bezogen auf das Gesamtvermögen wenigstens 90 vom Hundert der Bevölkerung überschreitet.
Doch um mit dem Mittelwert der ersten zehn Prozentpunkte Schritt zu halten, benötigt man ein Guthaben von 639.000 EUR. Einerseits ist Wohlstand in diesem Land „oft das Resultat eines Lebenswerkes“, wie die Alterstruktur der Reichen zeigt. Andererseits ist ein überproportionaler Anteil des Kapitals der ersten zehn Prozentpunkte in Geschäftsvermögen und Privathaushalte investiert; andererseits ist das Geldvermögen „in überschaubarem Rahmen“.
Unter anderem zeigte sich die erstaunliche Feststellung, dass das mittlere Netto-Vermögen der privaten Haushalte Deutschlands deutlich niedriger ist als beispielsweise in den Ländern Spanien, Italien oder auch Frankreich. Damals wurde für die Bundesrepublik ein Durchschnittswert von 51.400 EUR ermittelt, in den Ländern von über 170.000 EUR. Wesentliche Gründe hierfür waren vor allem die unterschiedlichen Hausgrößen und die relativ niedrige Prävalenz von Wohnungseigentum in Deuschland.
Für einen näheren Einblick in die überdurchschnittlichen Wohlhabenden in der Bundesrepublik bestimmt das Institut nun die Aufteilung auf die erwachsenen ( „individuellen“) Menschen, um den Einfluß verschiedener Haushaltsgrössen zu eliminieren; damit wird mittelbar sichergestellt, daß die errechnete Vermögensschwelle auf diese 261.000 EUR abfällt. Jeweils neun von zehn Reichsten haben ihre eigenen vier Mauern, während dies im Schnitt nur für 40 % zutrifft.
Das zeigt sich auch in der Alterstruktur der ersten zehn Prozent: Knapp drei Viertel von ihnen sind älter als 50 Jahre, 40 Prozentpunkte haben bereits das Renteneintrittsalter durchlaufen. Etwas mehr als 21% gehören zur besonders wohlhabenden Selbständigengruppe; der Prozentsatz ist damit drei Mal so hoch wie in der Bevölkerung.
Ebenso klar ist der Verteilungsunterschied: Unter den Reichsten sind knapp 30 % unmittelbare Mitinhaber eines Unternehmens (Investitionen in Anteile zählen hier nicht); das ist auch das Dreifache des Unternehmensdurchschnitts. Eine weitere wichtige Feststellung bezieht sich auf die Wichtigkeit von Nachlässen.
Er wird in der Entwicklung offensichtlich überschätzt: Nach Angaben des Instituts machen Erb- und Schenkungsvermögen fast 16% der Bilanzsumme des Unternehmens aus. Das ist nur wenig mehr als bei der übrigen Bevölkerungsgruppe, die durchschnittlich 14% ihres Kapitals erbt.
Absolut gesehen sind die Vererbungen der besonders Reichen jedoch wesentlich grösser als die mittleren oder sogar die Vererbungen derjenigen, die am untersten Ende der Skala stehen. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums haben 40 Prozentpunkte der besonders Reichen auch Spitzeneinnahmen. Im Gegensatz dazu haben 15 % von ihnen nicht einmal das durchschnittliche Niveau ihres derzeitigen Einkommens erreicht.
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