Dementsprechend hoch ist die Vermögenskonzentration im internationalen Vergleich. Eine ausgewogene Verteilung des Wohlstands ist Voraussetzung für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum. In der Liste der Länder nach der Verteilung des Reichtums wird die ungleiche Verteilung des Reichtums für eine Auswahl von Ländern auf der Grundlage des Gini-Koeffizienten dargestellt. Der Gini-Index ist umso ungleicher, je höher die Verteilung des Reichtums ist. Verteilung des Vermögens in der Schweiz und in Deutschland.
Prof. Dr. Inequality streikt erneut
Die 300-seitige Arbeit beinhaltet aktualisierte Angaben zu Einkommens- und Vermögensunterschieden und zur aktuellen Situation in den vergangenen Jahren.
Die vielbeschriebene Tendenz der zunehmenden globalen Einkommens- und Vermögensunterschiede wird in dem Report bekräftigt. Es gibt keine Angaben zur Schweiz.
Betrachtet man den Umsatzanteil der wohlhabendsten 10 % am Gesamteinkommen im Jahr 2016, so fallen die Staaten des Mittleren Osten mit 61 % auf. Gefolgt von den Schwellenländern Deutschland, Österreich, der Schweiz, Indien, Deutschland, der Schweiz, der Schweiz, Brasilien und den Ländern Afrikas unterhalb der Westsahara. Auch in den Vereinigten Staaten (die zusammen mit Canada gelistet sind) beträgt der Marktanteil des wohlhabendsten Zehntel.
Im Gegensatz dazu erscheint die Europäische Union mit einem Wert von 37% sehr viel gleichberechtigter.
So verdoppelte sich in den Vereinigten Staaten dieser Teil des Volkseinkommens zwischen 1980 und 2015 von 11 auf 20 Prozent.
Im westeuropäischen Raum bleibt dieser Wert mit einem Anstieg von 10 auf 12% annähernd gleich. Die untere Einkommenshälfte ging auch in den Vereinigten Staaten deutlich zurück, während sie in der Region nur um wenige Prozentpunkte sank. Die reichsten Hundertsten haben einen Umsatzanteil von 20 % am Gesamteinkommen und haben damit seit 1980 einen Umsatzzuwachs von 27 % erzielt.
In der unteren Welthälfte werden 12% des Einkommensanstiegs erzielt. Sie haben einen Umsatzanteil von rund 9 Prozentpunkten. Dagegen ist der Marktanteil der Weltmittelschicht – in wohlhabenden Staaten sind dies die Geringverdiener – zurückgegangen.
Ähnliches gilt für die Verteilung des Wohlstands, die auch vom Ertrag getragen wird. Der Reichtum des wohlhabendsten Hundertsten hat seit 1980 nahezu flächendeckend zugelegt. So verdoppelte sich in den Vereinigten Staaten ihr Anteile an der Bilanzsumme von 22% im Jahr 1980 auf 39% im Jahr 2014.
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